Ich habe ja vor einiger Zeit hier, hier und hier was zum Thema Schlafen geschrieben. Ich wollte herausfinden, was ich tun muss um früh fitter zu sein. Am Anfang hat das auch gut geklappt. Allerdings nur am Anfang.
Seit Tagen kann ich nicht richtig schlafen. Ich schlafe schlecht ein, wache mehrmals nachts auf und bin früh dann alles andere als wach. Woran das liegt weiß ich selbst nicht. Ist es zu warm? Hat sich eine Wasserader unter meinem Bett aufgetan? Beschäftigt mich irgendwas unterbewusst, von dem ich noch nichts weiß? Wird Schlaf generell überbewertet?
Ich hoffe, das legt sich bald. Denn so kann es ja nicht ewig weitergehen…
Es ist mal Zeit für etwas gewagtes, künstlerisches. Ohne Regeln. Einfach mal den Auslöser durchdrücken.
![Everything is illuminated [artsy]](http://farm3.static.flickr.com/2483/3560902252_cb61d3016c.jpg)
Eines der Bilder, die ich heute gemacht habe. Mehr gibt’s auf Flickr.

Man handelt oft nach Gefühl ohne zu denken, abzuwägen oder 100% zu planen. Man macht etwas. Später hinterfragt man es dann. Man sucht und findet Gründe. Man rechtfertigt seine eigenen Taten, durch Dinge, die zu diesem bestimmten Zeitpunkt überhaupt nicht existent waren. Man betrügt sich. Man redet sich Dinge schön oder auch schlecht. Man untermauert sein Handeln, durch Überlegungen die völlig aus dem Nichts entstehen. Handlungen aus einer Eingebung heraus, aus einem Gefühl sind im Rückblick nicht so gewesen. Sie müssen Gründe haben. Auslöser. Detaillierte Pläne.
Was habe ich getan? Was ist passiert? Das reicht. Es ist unnötig nach dem warum zu fragen.
Wieso kann man nicht einfach das Geschehene sein lassen und sich mehr auf das Jetzt und das was noch kommt fokussieren? Es wird viel zu viel Zeit damit verschwendet, sich mit Dingen zu befassen, die man sowieso nicht mehr ändern kann. Was man ändern kann liegt direkt vor der eigenen Nase. Es kommt auf uns zu. Was nützt der Blick in den Rückspiegel, wenn man frontal auf einen Baum zufährt?
Aufhören vergangene Dinge in Pläne zu hüllen, sondern vorwärts handeln!
Eine Seite voller ungeschriebener Worte, eine Leinwand voller ungemalter Farben oder eine Partitur voller ungespielter Noten. Blank und doch gefüllt.
Ausgefüllt mit Möglichkeiten. Unsichtbar.
Wartend auf denjenigen, der sie entdeckt. Sie erschafft. Komplex. Simpel. Unbedeutend. Aussagekräftig. Schön. Hässlich. Einem der, der Angst trotzt. Dem es egal ist. Der macht. Der seine Ideen lebt. Sie verbreitet. Sie sieht. Sie liebt. Er macht den Unterschied.
Trau dich. Mach es. Gib dich nicht zufrieden und fülle die Leere.