Man sieht ja vieles, wenn man durch die Straßen geht, aber dieses Werbeplakat ist schon ein Zeichen sehr schlechten Geschmacks. Es gab wohl gerade häßliche Schriften und Farben im Sonderangebot. Anders kann ich mir das nicht erklären:

Zu ihrer Verteidigung sollte man aber dazu sagen, dass es sich um einen Copyshop handelt. Eigene Sachen sollten sie auch wirklich nicht fabrizieren, wie man am obigen Plakat sehr gut sehen kann. Hätte mal jemand guten Input vorbeigebracht. Dann hätten sie sich ein gutes Plakat dreist kopieren können, anstatt sich solch eine Schande ins Schaufenster zu hängen. Wer mir in irgendeiner Weise zustimmt, sollte es vermeiden sich die Website von EMF anzuschauen. Glücklicher wird man dabei auch nicht.
Wenn ich hier in Spremberg bin laufe ich mehrmals täglich an meiner alten Grundschule vorbei. Diese wurde zwecks Kindermangel zeitweise geschlossen, aber vor gar nicht allzu langer Zeit komplett saniert und umgebaut. Dort befindet sich nun das “Lausitzer Haus des Lernen”, welches nur ein leere Phrase für die darin liegende Grundschule des Albert-Schweitzer-Familienwerks ist. An sich finde ich die Idee dieser Einrichtung ja echt gut. Wenn man das Haus so von draußen betrachtet sieht es auch sehr kindgerecht aus. Alles bunt und es lädt zum Besuch ein. Zumindest, bis man sich die Frontseite des Hauses genauer ansieht.

Es gibt genau drei Sachen, die mich jedes mal aufregen.

Wer hat sich überlegt diese Schriftart an die Hauswand zu pinseln? Nicht nur, dass sie erschreckende Ähnlichkeit mit Comic Sans hat, der Schriftzug sitzt auch noch völlig schlecht platziert auf der Fassade. Selbst die Anschrift unten rechts hat man mit dieser grausamen Typo versehen. Jeder, der sich das mal etwas genauer ansieht, sollte merken wie schlecht das aussieht. Ich verstehe ja eventuell sogar den Ansatz, dass es sich um eine Schule handelt und die Kinder darauf abfahren sollen, aber doch bitte nicht für diesen Preis. Man darf Kinder doch nicht schon im jungen Alter mit schlechter Gestaltung verderben.

Das führt auch direkt zum zweiten Fehler. Das Logo vom Albert-Schweitzer-Familienwerk. Ich vermute einfach mal, dass es symbolisieren soll, wie die Familie unter einem Dach vereint gemeinsam am Tisch sitzt und so zusammengebracht wird. Das ist ja an sich eine nette Idee, aber die Umsetzung ist einfach grausam. Schon allein die schlechte perspektivische Gestaltung lässt einem die Haare zu Berge stehen. Oder vielleicht ist es ja auch gewollt, dass die Personen an der Seite an solch einer komischen Position Platz genommen haben. Für mich hat es eher den Eindruck als säßen alle vor einem großen Plasmabildschirm und lassen sich irgendwie berieseln. Das ist aber sicher nicht die Idee, für die diese Organisation steht.

Der letzte Punkt ist folgendes. Das war allerdings schon zu meiner Grundschulzeit so. Offenbar darf man das nicht ändern. Aber zum Glück ist es nur die eine Seite, aber wie kommt man auf die Idee vor die Fenster einer Schule solche Balken zu setzen? Es ist eine Schule und kein Kleinkindergefängnis!
Die Einrichtung insgesamt ist sicher top, aber diese eine Hausfront vereint einfach alles was man gestalterisch falsch machen kann! Darüber musst ich mich einfach mal aufregen.

Einige Anzeigen überbieten sich wirklich in ihrer Sinnlosigkeit. Der Name “Xocao” zergeht mir, mit oder ohne Lautschrift, nicht auf der Zunge. Er klingt mehr nach einer alten Mayagottheit, der man seinerzeit die ein oder andere Schokobohne geopfert hat. Von Genuß kommt bei mir jedenfalls nicht viel an. “Xocao”. Und was sollen eigentlich diese Anführungszeichen? Wenn er nicht wirklich Xocao heißt, wieso schreibt man dann nicht den richtigen Namen hin? War der richtige “Name” vielleicht zu “hipp” oder eher zu “langweilig”? Den überflüssigen Bindestrich ignorier ich einfach mal und was genussig sein soll interessiert mich auch nicht.
Ich habe ja schon viele Wörter in meinem Leben gehört. Darunter kandiert, aromatisiert, kontaminiert, dehydriert oder auch frittiert. Aber ich finde mich immer wieder erstaunt darüber, was es sonst noch alles gibt. Anscheinend bekommt nur der Pöbel “Nudeln mit Tomatensauce”. Alle anderen geben sich nur mit folgendem zufrieden:

Tomatisierte Nudeln
Meine Woche war bisher von diesem Teilgebiet des Studiums dominiert. Jeden Tag war ich mit der DrePunct Hardcore Education Association (DHEA) in unserem Stützpunkt, um uns vollends auf die Klausur vorzubereiten. Das hat bei mir sogar erstaunlich gut funktioniert, obwohl von 9 – 18 Uhr in der Bibliothek zu sein teilweise recht anstrengend ist. Da sucht man sich nebenbei immer mal wieder etwas zum Ablenken. So sieht man ja im Internet öfter mal solche WordClouds (zu deutsch: Wortwolken). Die kann man kinderleicht auf www.worlde.net generieren lassen. Kurzer Hand hab ich das Skript zur Vorlesung mal dort als Eingabe verarbeiten lassen. Das Bild das dabei herauskam fand ich recht interessant und auch optisch ansprechend.

Meist verwendete Wörter aus dem Skript
Neben dieser Spielerei hab ich auch noch eine für den iPod entdeckt. Es gibt im AppStore nämlich einen Turingmaschinen-Simulator. Erstellt wurde er von Alexander Clauss und er ist die paar Euros wirklich wert. Da macht das Schreiben einer Turingmaschine gleich doppelt soviel Spaß. Ich hab zumindest so die ganzen Übungsaufgaben zu diesem Thema so umgesetzt. Ist kinderleicht in der Bedienung und das trockene Thema wird so interessanter, weil man sein Programm direkt in Aktion sieht. Es gibt zwar viele Applets im Internet die das auch können, aber die sehen alle irgendwie nicht so gut aus und haben mir bisher nicht so zugesagt.

Turingmaschine auf dem iPod
Eigentlich wollte ich heute noch etwas anderes posten, aber bei meinem Handy war im entscheidenen Moment der Akku leer. Da konnte ich keine Fotos mehr von der Mission “Ramschladen” machen. Werd ich Morgen nachholen!