Gedanken im Zug
Ich sitze im Zug. Bäume ziehen an mir vorbei. Straßen, Wiesen und Felder. Wir lassen sie passieren. Unaufhaltsam folgt der Zug seinem vorgeschriebenem Weg. Er wird ihn nicht verlassen. Er kann nicht anders. Er ist machtlos. Viele Dinge sind wie dieser Zug.
Es gibt kein zurück. Man folgt dem Weg, der sich einem offenbart. Lässt Dinge zurück und zieht weiter. Zu selten gibt es Möglichkeiten, seine Richtung zu ändern. Um umzukehren. Zu selten hat man die Kraft. Den Mut. Die Ausdauer. Man folgt blind den Gleisen, die jemand anderes ausgelegt hat. Ist das wirklich der richtige Weg?
Ich bin dafür, öfter auszusteigen.
Öfter der eigenen Orientierung folgen.
Sich was trauen.
Frei sein.
Sein.