Wie wildgewordene Tiere stürmten die Reisenden den Waggon. Der Viererplatz war ihr Ziel. Die Sieger unter ihnen markierten ihr Revier mit einer überfüllten Reisetasche. Der Platz gehörte ihnen allein. Vereinzelt versuchten schwache Alleinreisende Anschluß zu finden. Ihr “Ist hier noch frei?” war alles was sie hatten. Wurden sie abgewiesen versuchten sie es beim Nächsten. Hatten sie Erfolg mussten sie die Blicke der Platzhirsche ertragen. Viele hielten dem Druck nicht stand und stiegen bereits unzählige Stationen vor ihrem Reiseziel aus. Die Moral von der Geschicht: Den Vierer hat man… oder nicht.
Ich habe die Woche über verschiedene Zeiten ausprobiert und fass es jetzt mal schnell zusammen.
Tag 2 - 8 Stunden
Ich muss sagen im Vergleich zum 9-Stunden Tag habe ich keinen wirklichen Unterschied festgestellt. Morgens kam ich besser aus dem Bett, aber das ist wohl abhängig von der Tagesform. Im Tagesverlauf war ich jedenfalls genauso fit. Damit sind 9 Stunden Schlaf zu viel und unnötig. Das hält mich aber nicht von ab, am Wochenende lange zu schlafen.
Tag 3 – 7 Stunden
Bin ich an Tag 2 noch fit gewesen, war Tag 3 schon was ganz anderes. Ich war Morgens müde und auch tagsüber kam ich nicht in die Gänge. Ohne Kaffee und Mittagsschlaf nicht wirklich gut. Ich muss sagen, dass die Schlafzeit für mich zu wenig war. Ich werde das allerdings wiederholen, um sicher zu gehen, dass es nicht nur den einen Tag so war.