Theoretische Informatik mal anders
Meine Woche war bisher von diesem Teilgebiet des Studiums dominiert. Jeden Tag war ich mit der DrePunct Hardcore Education Association (DHEA) in unserem Stützpunkt, um uns vollends auf die Klausur vorzubereiten. Das hat bei mir sogar erstaunlich gut funktioniert, obwohl von 9 – 18 Uhr in der Bibliothek zu sein teilweise recht anstrengend ist. Da sucht man sich nebenbei immer mal wieder etwas zum Ablenken. So sieht man ja im Internet öfter mal solche WordClouds (zu deutsch: Wortwolken). Die kann man kinderleicht auf www.worlde.net generieren lassen. Kurzer Hand hab ich das Skript zur Vorlesung mal dort als Eingabe verarbeiten lassen. Das Bild das dabei herauskam fand ich recht interessant und auch optisch ansprechend.
Neben dieser Spielerei hab ich auch noch eine für den iPod entdeckt. Es gibt im AppStore nämlich einen Turingmaschinen-Simulator. Erstellt wurde er von Alexander Clauss und er ist die paar Euros wirklich wert. Da macht das Schreiben einer Turingmaschine gleich doppelt soviel Spaß. Ich hab zumindest so die ganzen Übungsaufgaben zu diesem Thema so umgesetzt. Ist kinderleicht in der Bedienung und das trockene Thema wird so interessanter, weil man sein Programm direkt in Aktion sieht. Es gibt zwar viele Applets im Internet die das auch können, aber die sehen alle irgendwie nicht so gut aus und haben mir bisher nicht so zugesagt.
Eigentlich wollte ich heute noch etwas anderes posten, aber bei meinem Handy war im entscheidenen Moment der Akku leer. Da konnte ich keine Fotos mehr von der Mission “Ramschladen” machen. Werd ich Morgen nachholen!


Turingmaschinensimulator _kaufen_? Das ist für jmd. an der Inf-Fak. so ziemlich das Erbärmlichste, was man machen kann. Mac-User kann man aber auch alles andrehen.
Was ist daran erbärmlich? Gerade jemand an der Inf-Fak. sollte doch in der Lage sein gute Software wertschätzen zu können. Ich find die Applikation nun mal überdurchschnittlich gelungen. Ein Entwickler lebt nun mal von seiner Software, also kann ich ihn ja wohl auf diese Weise unterstützen.
Denn auch wenn sie kostenlos zur Verfügung stehen würde, hätte ich dem Programmierer etwas gespendet. Das kommt dem Kaufen ja doch recht nahe, wenn man mal von der Apple-Steuer absieht. Wo liegt da also das Problem?
>Was ist daran erbärmlich?
Das kann man in 2h selbst schreiben und hat dabei auch noch etwas gelernt.
Aber nicht für den iPod. Um seine App auf nen richtigen iPod zu bekommen darf man erstmal ordentlich Kohle abdrücken.
Und da bekommt man keine Schmerzen und nutzt das trotzdem? Das macht es noch lächerlicher.
Um das mal klarer zu formulieren, weil du da anscheinend nicht die Ahnung hast. Als Entwickler muss man zahlen um seine App auf nem iPod zu testen bzw. überhaupt in den AppStore zu bekommen. Das Prinzip habe ich mir nicht ausgedacht und find das auch nicht optimal. Aber umso eher find ich es in Ordnung dem Entwickler der TuringApp zu unterstützen.
Aber falls du das noch nicht akzeptieren kannst, tut mir leid, dass ich nicht jede Software, die ich verwende selbst geschrieben habe.
Also zusammenfassend nutzt Du minderwertige Hardware, die überteuert angeboten wird und den Nutzer einschränkt und Software, die so trivial ist und uralte Formalismen nutzt, daß man jedem, der dafür Geld verlangt, einen Schlag ins Genick geben müsste. Berufsethos ist vollkommen an Dir vorübergegangen. Schade.
Genau so ist es. *eyesroll*